Corona: Was obdachlose Menschen in München fordern

Für obdachlose Menschen ist es nahezu unmöglich, den offiziellen Empfehlungen zur Bekämpfung des Coronakrise Folge zu leisten. Sie sind nicht in der Lage, sich wirkungsvoll gegen das Virus zu schützen. Das Leben auf der Straße erschwert die Teilnahme am Kampf gegen die Pandemie. 

Am 17. März 2020 formulierten etwa 15 Nutzer*innen der tagsüber geschlossenen Münchner Notschlafstelle für Obdachlose in der Bayernkaserne nachvollziehbare Vorschläge, um gegen die Pandemie anzukommen:

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Geflüchtete: Dem Virus ausgeliefert

In einem Gastbeitrag widmet sich Ulla Jelpke in der heutigen Ausgabe der jungen Welt der dramatischen Lage in den Lagern für Geflüchtete.

Unter Flüchtlingen breitet sich Covid-19 rasant aus. Gerichtsurteile ermöglichen Verlassen von Massenunterkünften

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Eingesperrt und ausgeliefert: Corona in deutschen Flüchtlingsunterkünften

Hunderte von Covid-19-Fällen in Sammelunterkünften für Geflüchtete, die u.E. die Bezeichnung als Lager verdient haben, gar 68% Infektionsquote in Ellwangen. Noch nicht Erkrankte, die sich mit positiv Getesteten ein Zimmer teilen müssen und wochenlange Quarantäne für alle, denen diese Unterbringung von Gesetzes wegen auferlegt ist. Die Monitor-Reportage vom 30.04. zeigt einmal mehr auf, was auch schon vor Corona gegolten hat, aber jetzt umso wichtiger ist: Die Lager für Geflüchtete gehören zu Gunsten einer dezentralen Unterbringung aufgelöst!

Auch, wenn in dem Bericht keines der Lager in Bayern erwähnt wird, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass die Situation hier besser wäre. Im Gegenteil: Der Bayerische Flüchtlingsrat schreibt in einem Bericht aus dem ANKER-Zentrum Geldersheim von 109 Infektionen am 22.04.20.